Diese Seite verwendet Cookies, damit die Seite optimal genutzt werden kann. Stimmen Sie ihrer Verwendung zu oder bearbeiten Sie die Einstellungen.
Akzeptieren und fortfahrenNicht akzeptierenEinstellungen bearbeitenCookies werden eingesetzt, um eine optimale Nutzung der Seite zu ermöglichen, bspw. um zu die Interaktion zu vereinfachen, Präferenzen festzulegen und Angebote Dritter (z. B. Soziale Netzwerke) zu ermöglichen.
Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu einzelnen Cookies zu erfahren. Sie können Ihre Einstellungen durch einen Klick auf das Schloß-Symbol links unten auf der Seite ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf die Nutzung der Webseite hat.
Diese Cookies sind erforderlich, um Ihnen die auf dieser Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen zur Verfügung zu stellen.
Diese Cookies sammeln Informationen, die dabei helfen zu messen, wie die Webseite genutzt wird, bspw. zu ermitteln, woher die Besucher kommen, wie viel Zeit sie auf der Seite verbringen, welche Systeme zum Aufruf der Seite genutzt werden. Die Ermittlung dieser Daten wird ermöglicht durch den Dienst Google Analytics.
Sie können die Cookies und Datenschutzeinstellungen im Detail in der Datenschutzrichtlinie nachlesen.
Datenschutzerklärung
Barnum-Effekt (5)
St.-Mary-Hospital, 16:30 Uhr
Im Wagen herrschte Stille. Als die Meldung eingegangen war, dass Mr. Harrow wieder wach und klarer sei, sind sie unverzüglich losgefahren.
Bethesda lenkte den Wagen die Auffahrt zum Parkdeck des Krankenhauses hinauf. Er und Detective Sato hatten auf der Strecke nur wenig miteinander gesprochen, mehr haben sich beide ihren Gedanken hingegeben.
Beim Aussteigen spürte Bethesda, wie sein Körper nach neuer Energie verlangte. Er schlug seiner Kollegin einen Abstecher in die Cafeteria vor. Zwei Donuts und ein schwarzer Kaffee mussten als Zwischenlösung reichen, auch wenn das seinen Bedarf nicht lange stillen dürfte. Sato genügte ein Wasser. Sie setzten sich an einen der Tische.
Weiterlesen
Barnum-Effekt (4)
Safe-House, 13:40 Uhr
Gemeinsam mit Sato fuhr Bethesda zurück zum Safe-House. Kurz nach der Abfahrt von der Schnellstraße erkannten sie eine der zivilen Einheiten, die in bestimmten Abständen ihre Position wechselte – ein stilles Zeichen dafür, dass sie nicht allein waren. Am Anfang der Straße, in der das Safe-House lag, brachte Bethesda den Wagen zum Stehen. Die Häuser wirkten hier gepflegter als zum Ende hin, doch sein SUV passte auch hier nicht ins Bild – zu groß, zu präsent. Er beschloss, baldmöglichst auf einen unauffälligen Dienstwagen umzusteigen, einen von der Sorte, die man übersah, selbst wenn man direkt danebenstand.
Den Rest des Weges legten sie zu Fuß zurück. Hinter einer Fensterscheibe bewegte sich ein Schatten, kurz darauf öffnete sich die Tür. Einer der Kollegen hatte sie kommen sehen.
Weiterlesen
Barnum-Effekt (3)
Safe-House, 10:35 Uhr
Bethesda lenkte den Wagen in eine der Seitenstraßen des Hafenviertels. Das Safe-House lag neben einem alten Fabrikgebäude und fügte sich in den Charakter des Viertels ein: Ihre Blütezeit hatte die Gegend lange hinter sich, alte Industrieanlagen und Wohnhäuser der Hafen- und Fabrikarbeiter prägten das gedrückte Erscheinungsbild. In einem ebenso in die Jahre gekommenen Zustand war Haus Nr. 18, vor welchem er den Wagen hielt. Vor ihnen stand die cremefarbene Limousine älteren Modells seiner Kollegen, welche in der Umgebung ganz unauffällig war. Er durfte also nicht lange bleiben, sein SUV würde auffallen.
Weiterlesen
Barnum-Effekt (2)
Finanzdistrikt, 10:05 Uhr
Detective Jacob Bethesda war erfahren genug, um Eugene Harrow zu glauben. In seinen 34 Dienstjahren, davon fast 15 als Detective, hatte er ein feines Gespür für Menschen entwickelt. Er glaubte Eugene, dass Dr. Mara Leland in Gefahr war und das im Reinfeld-Tower etwas vor sich ging, was noch größerer Aufmerksamkeit bedurfte. Doch vorerst hatte es für ihn Priorität, Ms. Leland sicher erreichen zu können.
Bethesda parkte auf dem Besucherparkplatz des Reinfeld-Towers und schaute auf das Hochhaus. Es war mittlerer Größe und wurde von einigen anderen Hochhäusern im Umfeld überragt. Mehrere Firmen hatten hier ihren Sitz, ab Etage 15 aufwärts die Reinfeld Corporation mit ihren Büros und Laboren. Vor wenigen Wochen war sie in den Medien, da der Gründer, Burt Conrad Reinfeld, 68-jährig verstorben war. Er ging langsam auf den Eingangsbereich zu.
Weiterlesen
Barnum-Effekt (1)
Finanzdistrikt, 22:40 Uhr
Eugene musste eine Pause machen. Mit der Hand fasste er seine linke Seite. Jeder Schritt bedeutete weiteren Schmerz. Er sah sich um: rings um ihn ragten Hochhäuser in den Nachthimmel empor, in nur wenigen Büros brannte noch Licht, vielmehr war die grün schimmernde Notbeleuchtung beherrschend. In einigen Foyers am Boden war es hell. Dunkel gekleidete Personen waren zu erkennen. Das Wachpersonal hatte kürzlich seinen Nachtdienst begonnen. Er stand am Rand eines großen, gepflasterten Platzes. Ein Stück über ihm raschelten die Baumkronen. Dezente Laternen sorgten nur für wenig Licht. Er blickte auf den Reinfeld-Tower: Durch die ausladende Glaskonstruktion des Eingangsbereichs konnte er hinter einem Tresen zwei Männer beobachten. Hier konnte er sich keinesfalls Hilfe holen – sein mit Blut beflecktes T-Shirt und die verschmierte Jacke würden zu Reaktionen führen, die er unbedingt vermeiden musste.
Weiterlesen
Sterne
Es ist die Unendlichkeit, die unvorstellbare Weite,
die Entfernung, die ich als Mensch gern zu beschreiten vermag –
wohl wissend der Zeit, des Raums, der Unwirtlichkeit,
ich es dennoch in meinen Träumen vermöge.
Weiterlesen